icon to close the menu bar

SUMMIT Betriebsrestaurant

Konzept und Ausbau eines Betriebsrestaurants

Nach der Planung des neuen Labor- und Forschungsneubaus auf der Martinshardt betraute der Bauherr nentwig.notbohm Architekten für die Planung der öffentlichen Innenbereiche. Diese umfassen neben dem Eingangsbereich, der Konferenzzone und den Teeküchen mit Loungebereich in den Bürogeschossen auch die Cafébar und das Betriebsrestaurant. Dieses bietet mit drei Ausgabetheken bis zu 110 Gästen in einem behaglichen Restaurantambiente die Möglichkeit ihre Pause zu gestalten. Gleichzeitig bildet es den letzten Baustein, der das Projekt SUMMIT zu einem Bauvorhaben mit einem roten Faden und ganzheitlichem Konzept aus einer Hand und der dadurch geschaffenen Identität macht.

Funktion

Drei Ausgabetheken und eine Salatbar bieten im Restaurant den Mitarbeitern eine Vielzahl von Optionen.

Der mittig platzierte Free-Flow-Bereich mit Front-Cooking ergänzt das Angebot der Hauptküche und ist ein Eyecatcher. Gleichzeitig zoniert das Möbel den Raum und koordiniert die Abläufe, um einen reibungslosen Ablauf während der Mittagspause zu gewähren. So beginnt die Erholung mit Betreten des 110 Sitzplätze zählenden Raums. Diese bieten ebenfalls eine große Varianz. Neben dem schnellen Imbiss an der Theke, stehend oder sitzend am Hochtisch, in kleinen, intimen Gruppen an den Rundtischen, zu zweit an den Bistrotischen oder als große Gruppe an einer der Tafeln, welche entlang der moosbewachsenen Rückwand stehen, sind alle Möglichkeiten gegeben, um die Mittagspause so individuell wie möglich zu gestalten.

Materialität

Grundlage des Designs sind die gleichen Parameter, die auch dem Neubau zu Grunde lagen. So verzahnen sich Architektur und Innenraum miteinander und schaffen Identität.

Der vertikale Fliesenspiegel, der frei im Raum stehenden Ausgabetheke, greift die Motive des Schiefers und des Bergbaus, welche prägend für die Region sind, auf. Eine indirekte Beleuchtung setzt Akzente. Regionales Eichenholz als haptische Oberfläche auf Tischen und auf dem Tresen geben eine einladende Atmosphäre. Auf dem Boden setzt sich dies in Form von Echtholzparkett fort. Hierdurch wird eine hohe Wertigkeit geschaffen, welche zur Atmosphäre beiträgt. Der warme Grauton der Wände nimmt die Erscheinung des Sockelgebäudes auf und zieht diese ins Innere. Daher verzahnt sich der Raum mit dem Innenhof und über das Foyer der Cafébar mit dem Außenraum und der Aussicht ins Tal. Eine Schichtung der Glasebenen sorgt für Transparenz und Reflektionen. Bewegungen und Lichter werden verstärkt. Offenheit und Kommunikation werden Raum. Unternehmenskultur wird gebaute Realität. Der Raum ist Abbild der Identität.

Projekt:

Konzept und Ausbau eines Betriebsrestaurants

LPH:

1 – 8

Auftraggeber:

ifm electronic gmbh

Mietfläche:

250 qm

Planung:

III/2018

Ausführung:

I/2019

Küchenplaner:

SODA GmbH

Fotos:

martpers Architekturfotografie / nentwig.notbohm Architekten

+